Südamerika 2013

Ende Februar 2013 waren wir in Südamerika unterwegs und haben den südlichen Teil Patagoniens sowie Feuerland bereist. Den gesamten Reiseverlauf inklusive Reiseroute findet Ihr hier nun endlich auf einer Seite zusammengefasst.

Kurz noch ein paar Worte zur Reiseorganisation. Normalerweise kümmern wir uns bei unseren Reisen immer um alles selbst. Da wir beide kein Spanisch sprechen und Hotels auf Feuerland spärlich gesät sind, haben wir uns diesmal in die Hände von Profis begeben und alles von „Miller Reisen“ organisieren lassen. Es hatte zwar seinen Preis, war aber top organisiert!!

Begonnen hat unser Abenteuer in Frankfurt, wo unser Flug startete, der uns über Madrid zunächst nach Santiago de Chile führte. Da wir vormittags gelandet sind und der Anschlussflug nach Punta Arenas erst am nächsten Tag stattfinden sollte, hatten wir einen vollen Tag zur Verfügung und konnten noch etwas am Nachtleben teilhaben.

Weiter ging es nach Punta Arenas, wo wir unseren Mietwagen abholten, mit dem wir nun fast 3 Wochen in Patagonien und Feuerland unterwegs sein sollten. Unseren Reiseverlauf findet Ihr im folgenden Bild – wenn man es anklickt, erkennt man auch etwas ;-).

Karte Reiseroute

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Feuerland

Für den Einstieg in unser Südamerika-Abenteuer hier nun die ersten Eindrücke von Feuerland, wo wir die südlichste Stadt der Welt „Ushuaia“ und den Feuerland Nationalpark sowie einige Estancias besucht haben.

 

Patagonien – El Chalten

Nach unserem Ausflug auf Feuerland führte uns unsere Reise wieder in nördliche Gefilde. Hier bereisten wir einige Stationen in Patagonien. Die Landschaft, die uns während unserer Reise begleitete, bestand meist aus steppenartigen Ebenen, den sogenannten Pampas. Der nördlichste Punkt unserer Reise war El Chalten in Argentinien, die Trekkinghauptstadt des Landes. Das Gebiet des Parkes gehört zum Nationalpark Los Glaciares. Hier haben wir 3 wundervolle aber anstrengende Tage mit tollen Wanderungen zum Lago de Los Tres, zum Lago Torre sowie anderen Ausflugszielen verbracht. Begeistert hat uns auch unsere tolle Unterkunft, die Hosteria El Pilar, wo alle Gäste herzlich aufgenommen und verwöhnt wurden. Wie die Bilder zeigen, dreht sich in El Chalten alles um den Fitz Roy, der mit seinen 3359 m auch gut aus allen Himmelsrichtungen zu sehen ist.

 

Patagonien – El Calafate und die „Gletscherwelt“

Um möglichst viel von den Gletschern des Nationalparks „Los Glaciares“zu sehen, hatten wir die obligatorische Gletscher-Bootstour gebucht, die wohl fast jeder Tourist wahrnimmt. Man muss von El Calafate aus ca. 80 km fahren, um die Ablegestelle der Katamarane in Punta Banderas zu erreichen.

 

Den Anfang machte der Upsala Gletscher.

Der Gletscher ist weltweit einer der größten und trifft in einer ca. 10 km breiten Front auf den Lago Argentino. Die Höhe der Abbruchkante beträgt ca. 40 m. Gespeist wird der Gletscher vom südpatagonischen Eisfeld. Da es am Gletscher sehr viele große Eisberge gibt, die im Wasser treiben, muss man einen gehörigen Abstand zum eigentlichen Gletscher halten.

 

Der zweite Gletscher, der angefahren wurde, war der Spegazzini Gletscher.

Dieser Gletscher mutet von den Ausmaßen etwas kleiner an als der Upsala Gletscher, da er nur ca. 1,5 km breit ist an seiner Abbruchkante. Gigantisch ist hier allerdings die Höhe, die zwischen 80 und 130 m liegt. Der totale Wahnsinn! Hier ging es auch ziemlich nah ran. Da hofft man schon etwas, dass der Gletscher nicht gerade kalbt!!

 

Last but not least … das absolute Highlight – der Perito Moreno Gletscher. Die Abbruchkante ist ca. 5 km breit, die Höhe beträgt ca. 60 Meter. Der Gletscher endet an den südlichen Ausläufern des Lago Argentino. Der Gletscher gehört zu den wenigen wachsenden Gletschern und schiebt sich jeden Tag unter lautem Getöse 1 bis 2 Meter den Berg hinunter.

 

Da wir von Gletschern einfach nicht genug bekamen, besuchten wir am Tag nach der Bootstour den Perito Moreno Gletscher noch einmal auf dem Landweg. Wir verbrachten ca. 7 Stunden im Nationalpark und konnten uns garnicht sattsehen an diesem beeindruckenden Naturschauspiel. Stunde um Stunde beobachteten wir den Gletscher von allen Seiten und konnten ihm zuhören wie er sich gen Tal schob. Immer wieder brachen riesige Eisblöcke ab und krachten mit viel Getöse ins Wasser. Einfach toll!

 

Patagonien – Torres del Paine Nationalpark

Als letztes großes Ziel unserer Reise stand noch der Torres del Paine Nationalpark auf dem Plan. Aber bis hatten wir zunächst wieder ein paar Kilometer Wegstrecke und ca. 4,5 h Fahrt vor uns, teils über Schotterpiste teils asphaltiert. Auch sollten wir zum letzten Mal auf unserer Reise die Grenze von Argentinien nach Chile übertreten.

Ein paar Eindrücke von unterwegs:

Zentraler Punkt des Nationalparks ist das Bergmassiv der Cordillera del Paine „Türme des blauen Himmels“. Obwohl wir soviel blauen Himmel nicht hatten! Wenn man ausreichend Zeit zur Verfügung hat, gibt es wunderbare mehrtägige Wanderrouten im Park. Weite Teile des Parks sind vergletschert. Am bekanntesten ist der Gletscher Grey, der in den Lago Grey kalbt.